Die SolarEdge-Architektur besteht aus PowerBoxes™ mit MPPT auf Modulebene, einem äußerst zuverlässigen Wechselrichter und einem Webportal für die Überwachung und Fehlererkennung auf Modulebene. Die PowerBox wird anstelle der Junction Box vom Modulhersteller in jedes Modul integriert oder von den PV‑Installateuren nachträglich in C-Si, Dünnschicht- und CPV-Module eingebaut. Das System bietet die folgenden technologischen Verbesserungen:
MPPT auf Modulebene
Ein optimierter Algorithmus gewährleistet einen konstanten MPP für jedes Modul. Dies verhindert Leistungsverlust selbst bei Teilabschattung oder Leistungsabweichung zwischen Modulen. MPPT auf Modulebene ist schneller als MPP-Tracking am Wechselrichter, da sich Änderungen der Bestrahlungsstärke besser verfolgen lassen. Dies verhindert Leistungsverlust an Tagen mit wechselhafter Witterung, an denen sich die Bestrahlung häufig und schnell ändert.
Äußerst effiziente DC-Wandlung
In jeder PowerBox erfolgt DC-DC-Wandlung, sodass sich per Step-Down oder Step-Up die Ausgangsspannung des Moduls ändern lässt, ohne die Ausgangsleistung zu ändern. Die DC-Wandlung erfolgt mit einem Spitzenwirkungsgrad von über 98 % äußerst effizient.
Konstante Stringspannung
Eine der revolutionären Neuerungen von SolarEdge! Die PowerBoxes erzeugen gemeinsam eine konstante Stringspannung, welche der optimalen Eingangsspannung des Wechselrichters entspricht, unabhängig von der Anzahl der Module in einem String, ihrer Leistung oder den Umgebungsbedingungen. Die konstante Stringspannung ermöglicht einen flexiblen Anlagenentwurf, Temperaturunabhängigkeit, einen optimalen Wirkungsgrad der Wechselrichter und geringere Installationskosten
Vortschrittliche Powerline Kommunikation
Alle PowerBoxes messen und übertragen kontinuierlich eine Reihe modulspezifischer Statusindikatoren. Die SolarEdge-Kommunikation wird über die bereits vorhandenen DC-Stromkabel (PLC) von den PowerBoxes an den Wechselrichter übermittelt, sodass eine zusätzliche Verdrahtung entfällt. Per integriertem Ethernet im Wechselrichter lässt sich bequem eine Breitbandverbindung mit einem ortsfernen Überwachungsserver herstellen.
ASIC-Technologie
Ein Schlüsselfaktor bei der Steigerung von Wirkungsgrad und Zuverlässigkeit der PowerBox ist die Verwendung zweier ASICs (Application Specific Integrated Circuit) anstelle von diskreten Bauelementen: Die Analogblöcke mit hohen Spannungen und hohen Stromstärken werden in einem Hochspannungs-SOI (Silicon-On-Insulator)-Prozess implementiert, der ursprünglich für die Herstellung von Kraftfahrzeugen konzipiert war, die in rauer Umgebung eingesetzt werden. Die logikbasierten Digitalblöcke werden in einem ausgereiften Prozess, der in der weltweit größten Halbleiterfabrik entwickelt wurde, implementiert.